Ertrinkungszahlen Bayern

Im Jahr 2014 sind in Bayern 79 Menschen ertrunken, das sind 11 weniger als im Vorjahr. Spitzenmonat war der Juli mit 13 Toten (im Vorjahr 31). "Diese Zahl ist nicht ganz so hoch wie im Vorjahr, weil im Hochsommer 2014 immer wieder Regenschauer die Menschen vom Baden abgehalten haben. Trotzdem mussten die Ehrenamtlichen der DLRG vor allem im Juli oft zu teils dramatischen Einsätzen ausrücken" sagt Walter Kohlenz, Vizepräsident der DLRG Bayern. 

Rettungssport: Sensationelle Erfolge der DLRG Bayern in Tschechien

Der Kader der DLRG-Jugend Bayern hat beim internationalen Meisterschaften im Rettungsschwimmen „Grand Prix Moravie“ in Brno, Tschechien (5. bis 8.3.2015) das bestes Ergebnis in der Geschichte des bayerischen Rettungssports erzielt. In der Gesamtwertung aller 23 Teams belegten die Bayern den dritten Platz hinter der deutschen und polnischen Nationalmannschaft.

Hervorragende Einzelleistungen der Junioren

Mit drei Podest Plätzen (1. 200 m Super Life Saver, 2. 100 m Retten einer Puppe, 2. 100 m Kombinierte Rettungsübung) war Julia Hennig aus Dietenhofen die erfolgreichste bayerische Schwimmerin. Durch die Punkte von einem weiteren vierten und achten Platz holte sie sich in der Gesamtwertung der weiblichen Junioren den zweiten Platz von 58 Starterinnen.

Pitt König aus Bad Windsheim überzeugt mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung der männlichen Junioren und lies so 48 weitere Rettungsschwimmer hinter sich. Dazu beigetragen haben seine Glanzleistungen in der Disziplin 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter (erster Platz), der dritte Platz in 100 m Retten einer Puppe, zwei sechste Plätze und ein siebenter Platz.

Für eine Überraschung sorgte Alina Bengelstorff aus Dietenhofen mit ihrem grandiosen Sieg in der Disziplin 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter. 

Damenerfolge in den Mannschaftsdisziplinen

In der 4 x 25 m Puppenstaffel und der 4 x 50 m Gurtretterstaffel konnten nur die Nationalmannschaften aus Deutschland und Polen an den Bayern (Herzog, Zillner, Bengelstorff und Hennig) vorbeiziehen: Somit sicherten sich die Damen zweimal den dritten Platz.

Die Herrenstaffel (König, Schupp, Pulvermüller und Bengelstroff) musste sich den starken und älteren Schwimmern aus Deutschland, Polen und der Schweiz geschlagen geben. Sie belegten beide Male Platz acht.

Alle Infos und Ergebnisse gibt es im Internet unter: http://www.gpmoravie.cz/ 

DLRG macht mobil für die Hallenbäder

Umfrage verlängert bis 15. April

Ende des letzten Jahres haben wir darum gebeten, uns bei der Erhebung einer neuen Bestandsaufnahme der Bäderlandschaft in Deutschland zu unterstützen und einen webbasierten Fragebogen auszufüllen. Eine erste Zwischenbilanz zeigte uns im Dezember, dass uns bereits zahlreiche DLRG-Gliederungen geholfen und den Fragebogen ausgefüllt haben.

Nach Abschluss der Befragung am 31. Januar haben wir eine erste Auswertung vorgenommen, die lediglich die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen feststellte, ohne eine inhaltliche Analyse vorzunehmen. Die Bewertung der Arbeitsgruppe Bäder ergab, dass leider viele Gliederungen den Fragebogen wahrscheinlich aus Termingründen nicht ausgefüllt haben. 578 beantwortete Fragebögen sind gleichzusetzen mit 578 Bädern. Wenn wir die Sportstättenstatistik von 2002 zugrunde legen, wurden damals 7.784 Bäder unterschiedlicher Typen ermittelt. Die Rückläufe der DLRG-Umfrage ergaben am 31. Januar ein relatives Ergebnis von 7,43% der in der Sportstättenstatistik veröffentlichten Bäderzahl.

Wie Sie alle wissen, hängt die Aussagefähigkeit einer Statistik sehr davon ab, dass uns möglichst viele Gliederungen Auskunft über die Bädersituation vor Ort geben. Da seit 2002 zahlreiche Bäder geschlossen worden sind, möchten wir ermitteln wie viele Bäder heute in Deutschland noch geöffnet sind.

Deshalb bitten wir nunmehr eindringlich diejenigen, die den Fragebogen bisher noch nicht haben ausfüllen können, dieses bis zum 15. April 2015 nachzuholen. Zur Umfrage gelangen Sie über den nachstehenden Pfad: www.dlrg.de/baederumfrage.

Die ersten Weiher sind zugefroren

Vorsicht: Das Eis trägt noch nicht!
Der Frost in den letzten zwei Wochen hat dafür gesorgt, dass auf einigen Teichen und kleineren Seen in Bayern wieder eine Eisfläche entstanden ist. Aber Vorsicht: Sie ist trügerisch und noch nicht tragfähig. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät jetzt dringend zur Vorsicht und gibt Tipps für die Sicherheit. Wichtig ist es, erst viele Tage mit starkem Nachtfrost abzuwarten, bevor man eine Eisfläche betritt. Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 cm stark sein, damit das Eis betreten werden kann. Und trotz einer vermeintlich dicken Eisschicht können an verschiedenen... mehr