Sommerbilanz 2014

In Bayern ertranken bis August 60 Menschen
Von Januar bis Mitte August 2014 sind in bayerischen Gewässern 60 Menschen ertrunken. Im Juli dieses Jahres kamen allein 13 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. Offenbar hat die Hitzewelle im Juli dazu beigetragen, dass in diesem Monat so viele Menschen ertranken. Gründe sehen wir in leichtsinnigem Verhalten, Unkenntnis über lokale Gefahren sowie Selbstüberschätzung. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die tödlichen Wasserunfälle jedoch 14 oder 18,9 % zurück. Mit 81 % aller Todesfälle durch Ertrinken sind Flüsse (24), Seen und Teiche (22) und Kanäle (3) weiterhin die gefährlichsten... mehr

Mutige Polizisten, beherzte Bürger

Vier Polizeibeamte - Andreas Oliva Pena, Thomas Wimmer, Tina Stangl und  Andreas Blank - sowie zwei Bürger erhielten die Landesleistungsnadel der DLRG Bayern für eine Lebensrettung: Eine 85-jährige Regensburgerin war  am 12. August in die Donau gestürzt. Kurze Zeit später entdeckten die Polizisten die Frau treibend, sprangen sofort ins Wasser und brachten sie ans Ufer. Ein Passant, Dr. Klaus Rappert, half mit, die Frau an Land zu bringen. Ein weiterer Passant, Markus Miehle-Brinckmann, begann erfolgreich mit der Wiederbelebung.  Die Ehrungen überreichte Julia von Seiche-Nordenheim,... mehr

12 Tipps der DLRG für die Sicherheit am Wasser

Für die Freizeit im Schwimmbad, am Badesee, Fluss oder Meer rät die DLRG jetzt dringend zu Besonnenheit und Vorsicht:
Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich an zumeist unbewachten Seen und Flüssen. „Allein im vergangenen Jahr sind in Bayern 90 Menschen ertrunken. Vor allem an unbewachten Stellen ist das Risiko um ein Vielfaches höher, als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen“, warnt Julia von Seiche-Nordenheim, Präsidentin der DLRG Bayern.
Achtung Eltern: - Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollen immer in Griffweite bleiben.

  • Kindgerechte Baderegeln finden Sie im Internet unter www.baderegeln.info.

Achtung beim Baden in der... mehr